Seminarübersicht
Gruppe 1

Material differenzieren

Differenzierungs-Werkbank

Wie kann KI Lehrkräfte bei differenziertem Material entlasten, damit individuelle Förderung nicht erst im Unterricht unter Zeitdruck improvisiert werden muss?

Concept-Art der Differenzierungs-Werkbank mit differenzierten Arbeitsblattvarianten

Prozess in einem Satz

Diese Gruppe übersetzte die große Sorge, einzelnen Kindern gerecht zu werden, in einen konkreten Engpass der Lehrkraftarbeit. Material muss rechtzeitig vor der Stunde so vorbereitet sein, dass Kinder mit unterschiedlichen Voraussetzungen Unterstützung finden, bevor sie im Unterricht unsichtbar werden.

Entwicklungsweg

Vom Problemraum zum Lösungsraum

Der Weg beginnt bei einer Herausforderung aus Lehrkraftperspektive. Daraus entsteht ein erster Lösungsansatz, der nach Rückmeldungen aus der Praxis überarbeitet wird.

Ausgangspunkt

Allen gerecht werden ist eine Zeitfrage

Die Gruppe startete bei der Beobachtung, dass Lehrkräfte einzelne Kinder gern genauer unterstützen würden, aber gleichzeitig die ganze Klasse im Blick behalten müssen. Aus dieser Spannung wurde die Frage nach vorbereiteten, differenzierten Zugängen.

Fokussierung

Vom diffusen Förderbedarf zum Arbeitsblatt

Die Gruppe verengte den Blick von der allgemeinen Diagnose Heterogenität auf eine konkrete Lehrkrafttätigkeit. Material erstellen, sprachlich öffnen und mehrere Lernniveaus mitdenken.

Validierung

Nützlich, wenn es kontrollierbar bleibt

In Gesprächen mit Lehrkräften wurde der Nutzen bestätigt. Zugleich wurde deutlich, dass die Ergebnisse prüfbar, kürzbar, veränderbar und direkt nutzbar sein müssen.

Iteration

Weniger Oberfläche, mehr Unterrichtsmaterial

Die Gruppe reduzierte sichtbare Komplexität, lagerte Hilfen aus, verbesserte die Ausgabe und machte Nachbearbeitung zu einem zentralen Bestandteil.

Validierung

Rückmeldung zum ersten Prototyp

Nach der ersten Bauphase führten die Gruppen kurze Feedbackgespräche zu ihren klickbaren Prototypen. Gesprächspartner:innen waren Lehrkräfte oder schulnahe Personen. Die Rückmeldungen wurden dokumentiert und am nächsten Seminartag für die Überarbeitung genutzt.

„Also theoretisch könnte man das ja bei jeder Stunde nutzen.“

Was daran sichtbar wurde

Die Lehrkräfte bestätigten den Bedarf nach schneller Differenzierung, wünschten sich aber vor allem Übersichtlichkeit, sprachliche Unterstützung und die Möglichkeit, einzelne Aufgaben nach der Generierung zu verändern.

Was die Gruppe daraus verändert hat

Aus einer breiten Werkbank wurde ein klarerer Arbeitsblatt-Workflow. Material erstellen oder verbessern, drei Niveaus erzeugen, Hilfekarte auslagern, A4-Ausgabe ermöglichen und Bearbeitungsmöglichkeiten sichtbarer machen.

Prototyp

Was entstanden ist

Die Werkbank nimmt Arbeitsaufträge, vorhandene Texte oder Dateien entgegen und erstellt daraus ein differenziertes Arbeitsblatt mit Analyse, drei Niveaustufen und separater Hilfekarte.

Material neu erstellen oder vorhandene Arbeitsblätter verbessern

drei Niveaustufen mit gemeinsamer Grundstruktur erzeugen

sprachliche Hürden, Wortschatz und Hilfekarten mitdenken

Arbeitsblätter als direkt nutzbares Material herunterladen

Bedeutung für Schule

Warum das mehr ist als eine App

Die Prototypen zeigen, wie angehende Lehrkräfte schulische Engpässe in kleine gestaltbare Prozesse übersetzen.

Differenzierung wird als planbarer Arbeitsprozess sichtbar.

KI übernimmt vorbereitende Routinen, die pädagogische Verantwortung bleibt bei der Lehrkraft.

Lehrkräfte gewinnen einen Ansatzpunkt, um trotz knapper Zeit handlungsfähig zu bleiben.

Transfer

Handlungsfähigkeit durch kleine Schritte

Der Prozess zeigt, wie aus Ressourcenmangel Handlungsspielraum entstehen kann. Wenn der Engpass präzise beschrieben ist, kann KI Routineanteile vorbereiten und damit Zeit für pädagogische Entscheidungen öffnen.